Historisches Rathaus in Duderstadt

Das Duderstädter Rathaus ist eines der Ältesten und Schönsten Deutschlands,
dessen Baugeschichte nachweisbar bis ins Jahr 1302 zurückführt. Einst als
„Kophus“ (Kaufhaus) erbaut, diente es den Händlern als Marktplatz und war
Mittelpunkt städtischen Lebens. Heute ist es touristisches Zentrum, Stätte der
Begegnung, Bildung und der Kultur. Eine mediale Neugestaltung von Rathaus
und Stadtgeschichte ermöglicht dem Besucher eine spannende Zeitreise in das
alte Duderstadt. Über neun Ausstellungsebenen – von den unteren Gewölbekellern mit der Folterkammer bis hinauf in den Turm – gibt es eine Menge zu entdecken. Täglich begrüßt der „Anreischke“ vom Westturm des Rathauses die Besucher und Gäste der Stadt. Alle zwei Stunden, von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, öffnet sich die kleine Luke und die skurrile Figur des legendären Festungsbaumeisters Andreas nickt den Vorbeigehenden, begleitet von einem Glockenspiel, freundlich zu.

Rathaus
Marktstraße 66
37115 Duderstadt
Tel.: 05527 841-200
www.duderstadt.de

Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum - Gut Herbigshagen bei Duderstadt

Das inmitten von Wald und Wiesen gelegene Umweltbildungszentrum auf dem
ehemaligen Stadtgut Herbigshagen informiert mit Ausstellungen über die Projekte der Heinz Sielmann Stiftung und über das Lebenswerk des  Gründerpaares:
Tierfilmer Professor Heinz Sielmann und Ehefrau Inge Sielmann. Schüler- oder
Jugendgruppen und Familien können hier beispielsweise für mehrere Tage auf
dem ökologischen „Schulbauernhof“ wohnen und tätig sein.

Gut Herbigshagen
37115 Duderstadt
Tel.: 05527 914-0
www.sielmann-stiftung.de

Historische Kemenate und Burg Großbodungen in Großbodungen

Die Burg Großbodungen wurde im 13. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Herren von Bodungen erbaut. Heute befindet sie sich im Besitz der Familie von
Westphalen und beherbergt eine Dauerausstellung von Mineralien und Fossilien.
In der modernen Galerie in der Kemenate – 200 Meter von der Burg entfernt –
finden regelmäßig Kunstausstellungen sowie Vortrags- und Leseabende statt.
Tradition haben auch der Tag der Rose am letzten Sonntag im Juni, der Tag des
offenen Denkmals am zweiten Sonntag im September und der Weihnachtsmarkt
mit Kunsthandwerk am ersten Adventssonntag.
Ein Tipp: das Café in der Kemenate.
Galerie und Café sind von Mittwoch bis Sonntag sowie an allen Feiertagen
von 14 – 18 Uhr geöffnet.

Großbodungen, Fleckenstraße 41
37345 Am Ohmberg
Tel.: 036077 18934
www.galerie-in-der-burg.de

Rhumequelle in Rhumspringe

Die Rhumequelle liegt nordwestlich von Rhumspringe und ist eine der ergiebigsten Karstquellen Europas. Der große, blautürkis schimmernde Teich liegt in einem Naturparadies, in dem Arten wie der Pirol, der Eisvogel und die Wasseramsel beobachtet werden können. Aus dem trichterförmigen Hauptquelltopf von rund 20 m Durchmesser und etwa 9 m erforschter Tiefe sowie den ca. 360 Nebenquellen fließen jede Sekunde zwischen 900 und 5.500 Liter Quellwasser in den hier beginnenden Fluss Rhume. Die Quelle ist von einem Parkplatz an der L 530 in wenigen Minuten erreichbar. 

Heimat- und Fremdenverkehrsverein
Tulpenstraße 7
37434 Rhumspringe
Tel.: 05529 - 1789
www.rhumspringe.de

Burg Bodenstein in Bodenstein

Die Burg Bodenstein liegt in einer der reizvollsten Landschaften des Eichsfelds
inmitten eines Naturschutzgebietes. Der Bodenstein ist die am besten erhaltene Burg des Eichsfelds und liegt auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges oberhalb Wintzingerodes. Sie wurde im 11. Jh. vom Geschlecht derer von Bodenstein errichtet, die auch um 1200 das Zisterzienserinnenkloster Beuren gründeten. Aufgrund der zahlreichen Gästezimmer und der großen Freizeitanlagen kann man hier auch sehr gut mit Familien Urlaub machen. Regelmäßig finden Seminare, Konzerte und Kabarettabende statt.

Evangelische Familienerholungs- und Begegnungsstätte
Bodenstein, Burgstraße 1
37339 Leinefelde-Worbis
Tel.: 036074 970
www.burg-bodenstein.de

Alternativer Bärenpark Worbis in Leinefelde-Worbis

Im Alternativen Bärenpark Worbis leben Braunbären, die aus nicht artgerechter
tierquälerischer Haltung aus Käfigen und Zwingern gerettet wurden. Auf der
40.000 m² großen, naturbelassenen Freianlage können auch Wölfe aus privater
Haltung bestaunt werden. Zum Park gehört ein Bauernhof mit heimischen Haustieren.
Er besteht seit 2010. In den Freigehegen des Parks finden die Bären ein
neues, tiergerechtes Zuhause. Hier dürfen sie eine natürliche Umgebung nutzen, das Gelände erkunden, sich verstecken, Höhlen graben, baden oder sich zur Winterruhe
zurückziehen.

Worbis, Duderstädter Straße 36a
37339 Leinefelde-Worbis
Tel.: 036074 20090
www.baer.de

Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen

Das Grenzlandmuseum Eichsfeld am ehemaligen Grenzübergang Duderstadt–Worbis liegt an der heutigen Landesgrenze zwischen Thüringen und Niedersachsen und informiert über die Auswirkungen der Grenze auf Mensch und Natur. Durch Zeitzeugen und das interaktive Museumskonzept wird die jüngste Geschichte erlebbar.
Ein Rundweg führt hier zu früheren Grenzsperr- und Sicherungsanlagen an authentischer Stelle. Die angeschlossene Bildungsstätte ergänzt das Angebot mit jährlich bis zu 190 Veranstaltungen. Empfehlenswert ist eine Wanderung über den ehemaligen Grenzstreifen zum Naturerlebniszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen bei Duderstadt.

Duderstädter Straße 5
37339 Teistungen
Tel.: 36071 97112
www.grenzlandmuseum.de

Wallfahrtkapelle St. Marien Etzelsbach bei Steinbach

Etzelsbach, der älteste Marienwallfahrtsort in der Mitte des Eichsfeldes, hat seinen festen Platz in den Herzen der Menschen gefunden, weil hier ein einfaches Gnadenbild gezeigt wird, dem auf Augenhöhe begegnet werden kann. Das Gnadenbild zeigt Maria als trauernde Mutter in ihrem Schmerz um den toten Sohn. Mit verschleiertem Blick schaut sie auf den Betrachter. Hier am Gnadenort hat sich bis in unsere Tage eine ursprüngliche Wallfahrtstradition erhalten, die auch in unserer modernen Zeit Menschen berührt.
Die Kapelle im Lindenhain ist vorrangig ein Ort des stillen Gebetes. An Wallfahrtstagen finden sich einige tausend Pilger ein. Berühmtheit hat die sogenannte Pferdewallfahrt zum Fest Mariä Heimsuchung erlangt.
Mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. am 23. September 2011 rückte der
Marienwallfahrtsort in den Fokus der Weltöffentlichkeit. In Würdigung dieses
Jahrtausendereignisses entstanden in der Nähe der Marienkapelle ein Informationsgebäude und zwölf Informationssäulen mit vierundzwanzig Informationsflächen.

Katholisches Pfarramt St. Mauritius
Dorfstraße 32
37308 Steinbach
Tel.: 036085-40305
www.steinbach-etzelsbach.de

Seeburger See bei Seeburg

Sonnen, Schwimmen, Volleyball spielen ... das Naturschwimmbad am Seeburger
See ist Urlaub für alle Sinne. Der größte Natursee des Eichsfelds kann auch mit
dem Ruderboot oder barrierefrei mit Parabooten erkundet werden. Für alle, die
nicht mehr weg wollen – der Campingplatz für Feriengäste und Dauercamper
bietet reichlich Übernachtungsmöglichkeiten unterm Sternenhimmel. Der See
wird auch liebevoll das „Auge des Eichsfelds“ genannt.

Seestraße
37136 Seeburg
Tel.: 05507 460
www.seeburgersee.com

Europäisches Brotmuseum und Wilhelm Busch Mühle in Ebergötzen

Fachleute und Hobby-Bäcker finden bei ihrem Besuch des Europäischen Brotmuseums e.V. Ebergötzen im Landkreis Göttingen alles Wissenswerte über die 8000-jährige Geschichte unseres täglichen Brotes. Hier besteht die Möglichkeit, nach Voranmeldung an spannenden Backaktionen teilzunehmen und dabei im originalgetreu nachgebauten Steinzeit- respektive Römerofen sein eigenes Brot zu backen. In der nahegelegenen Wilhelm-Busch-Mühle kann man sich auf die Spuren des gleichnamigen Humoristen begeben.

Göttinger Straße 7
37136 Ebergötzen
Tel.: 05507 999498
www.brotmuseum.de

Mühlengasse 8
37136 Ebergötzen
Tel.: 05507 7181
www.wilhelm-busch-muehle.de

Nationalpark Harz und Brocken

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Waldnationalparks in Deutschland.
Seine Größe beträgt 24.732 Hektar. Seine höchste Erhebung ist mit 1.141,2 m ü. NHN der Brocken. Er ist der höchste Berg im Harz und in Norddeutschland.
Um den Brocken zu erklimmen, gehen Sie entweder zu Fuß oder Sie fahren
bequem mit der Brockenbahn. Bei klarer Sicht haben Sie von hier aus einen herrlichen Ausblick in die Ferne.
Viele romantische Fachwerkstädtchen und Kurorte laden im Harz zum Verweilen
ein, wie zum Beispiel Goslar mit der Kaiserpfalz, Bad Harzburg, Ilsenburg,
Wernigerode, Clausthal-Zellerfeld, Quedlinburg, Osterode, Braunlage, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa und viele mehr – ein Besuch lohnt sich.

Nationalparkverwaltung Harz
Lindenallee 35
38855 Wernigerode
Tel.: 03943 5502-0
www.nationalpark-harz.de

Zisterzienser Museum Kloster Walkenried

Die am Südharz gelegene gotische Klosteranlage Walkenried mit seinem ZisterzienserMuseum ist Erlebnisort für alle Generationen und kulturtouristisches Highlight von überregionaler Bedeutung. Im Mittelpunkt des modernen Museums in historischen Mauern stehen das Leben der Mönche sowie die Geschichte des „Klosterkonzerns“, einst eines der bedeutendsten mittelalterlichen Wirtschaftsunternehmen.
Tauchen Sie ein in diese Klosterwelt mit einer spannenden Museumsführung oder lassen Sie sich mit einem AudioGuide leiten. Erleben Sie im Sommer die atmosphärischen Abendführungen und in der dunklen Jahreszeit die Führungen im Kerzenschein. Weitere Highlights: die Nacht der Offenen Pforte am Ostersonntag und der Klostermarkt Ende September.
Di –So und feiertags 10 – 17 Uhr
Kostenlose Parkplätze – KlosterCafé mit Mittagstisch

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried
Steinweg 4a
37445 Walkenried
Tel.: 05525 9599064
www.kloster-walkenried.de

Südharzstadt Nordhausen

Nordhausen ist das Thüringer Tor zum Harz. Die herrliche Umgebung und das
breite Freizeitangebot sowie die Vielfalt an Kunst und Kultur verleihen der Stadt
einen besonderen Charme. Die Gäste können mit den dampfenden Lokomotiven
die kurvenreiche Fahrt in den Harz bis zum sagenumwobenen Brocken wagen,
den Gaumen beim Verkosten von Echtem Doppelkorn verwöhnen oder im Hochseilgarten auf dem Petersberg klettern.
www.nordhausen.de

Kyffhäuser-Denkmal und Burgruine

Inmitten des Kyffhäusergebirges gelegen fasziniert das sagenumwobene Wahrzeichen der Kyffhäuserregion immer wieder. Ganz besonders beeindruckend ist das imposante, 81 m hohe Kyffhäuser-Denkmal mit dem Reiterstandbild von
Kaiser Wilhelm I. und der in Stein gehauenen Barbarossafigur. Von der Turmkuppel, in die man über 247 Stufen hinaufklettern kann, bietet sich ein grandioser Rundblick vom Thüringer Wald bis zum Brocken im Harz.
www.kyffhaeuser-denkmal.de